In wirtschaftlichen Belangen arbeiten Deutschland und Tschechien schon seit längerer Zeit sehr eng zusammen. Regelmäßig treffen sich die führenden Vertreter beider Länder, um auch gegenseitig voneinander zu profitieren. Deutschland ist sogar der größte Investor aus dem Ausland. Ein zweistelliger Milliardenbetrag floss in den letzten Jahren nach Tschechien. Deutschland selbst sieht diese Republik aus der Region im Osten heute sogar als den Handelspartner, der in Mittel- und Osteuropa am wichtigsten erscheint. Zahlen belegen das. Vor zwei Jahren exportierte Deutschland nach Tschechien über 24 Milliarden Euro, importiert wurden damals Waren im Wert von insgesamt 31,8 Milliarden Euro.
Hohe Investitionen aus dem Ausland
Direktinvestitionen aus dem Ausland haben seit einiger Zeit in Tschechien wieder stark zugenommen. Ein Viertel dieser Investitionen kommt von Deutschland. Insgesamt ist es mittlerweile über die Hälfte der Industrieproduktion, die über Tochtergesellschaften von Firmen aus dem Ausland läuft. Einige sprechen sogar von fast 60 Prozent. Die Im- und Exporte der Tschechischen Republik haben ebenfalls stark zugelegt. In Medien ist hier von einer Zunahme von etwa 20 Prozent zu lesen. Der Außenhandel mit Deutschland floriert, über 30 Prozent wird mit Deutschland abgewickelt. Die Wirtschaft von Tschechien konzentriert sich vor allem auf die Automobilindustrie.
Zahlungen im Ausland einfacher abwickeln
Gerade in Zeiten der Eurokrise denken die Menschen immer häufiger darüber nach, für ihr Geld ein Fremdwährungskonto zu eröffnen. Das ist legitim. Vor allem für diejenigen, die geschäftlich viel im Ausland unterwegs sind. Für sie lassen sich die Zahlungen auf diese Weise einfacher abwickeln. Das gilt übrigens auch für Schecks. Vorteile eines Fremdwährungskontos sind:
- unabhängig vom Euro und seiner Krise
- von Kursschwankungen profitieren
- keine Kursverluste beim Wechsel der Währung.
Allerdings birgt so ein Konto auch einige Risiken. Der Kursverlauf lässt sich vorher nur schlecht abschätzen. Es kann also auch viel Geld verloren werden. Deshalb ist es wichtig, immer ein Auge auf diese Entwicklung zu haben, um rechtzeitig reagieren zu können. Letztlich sollte aber jeder genau überlegen, ob er ein Fremdwährungskonto wirklich einrichtet. Vor allem sollte er sich über den Zweck klar sein und die Folgen beachten. Nur so lässt sich das Risiko einigermaßen in Grenzen halten.
Bild: panthermedia.net julien Tromeur
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19. März 2012
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